쿠바: 미겔 디아스-카넬 대통령, 도널드 트럼프(미국)에 군사적 에스컬레이션 경고

Kuba: Präsident Miguel Díaz-Canel warnt Donald Trump (USA) vor militärischer Eskalation

Der Spiegel · 🇩🇪 Hamburg, DE DER SPIEGEL DE 2026-04-13 10:22 Translated
미국 방송과의 인터뷰에서 쿠바 대통령은 워싱턴과의 전쟁을 원하지 않는다고 재확인했다. 동시에 그는 전투적인 태도를 보였다: "죽어야 한다면 죽을 것이다."
미겔 디아스-카넬 쿠바 대통령이 양국 간 분쟁을 군사적으로 에스컬레이션하지 말라고 미국에 경고했다. "쿠바 침략은 대가를 치를 것"이라고 그는 하바나에서 미국 방송 NBC 뉴스와의 인터뷰에서 말했다. "그것은 쿠바, 미합중국, 그리고 전체 지역의 안보를 해칠 것이다." 만약 그렇게 된다면 전투가 있을 것이고 쿠바는 자신을 방어할 것이라고 그는 말했다. "죽어야 한다면 죽을 것"이라고 디아스-카넬이 말했다. "우리의 국가는 말하듯이: '조국을 위해 죽는다는 것은 사는 것이다.'"

쿠바 대통령은 동시에 워싱턴과의 대화에 개방적인 태도를 보였다. "우리는 전쟁을 원하지 않는다"고 그는 설명했다. 미국의 핵심 요구사항—정치범 석방, 다당제 선거, 노동조합 및 자유 언론 인정 등—에 대한 질문에 디아스-카넬은 그러한 요구가 쿠바에 제기된 적이 없다고 말했다. 정치 체제와 헌법적 질서와 관련하여 이러한 문제들은 "미합중국과의 협상 대상이 아니다"라고 그는 말했다.

쿠바 대통령의 발언은 양국 간 긴장이 고조되는 시기에 나왔다. 도널드 트럼프 미국 대통령은 최근 쿠바에 대해 더 강경한 조치를 취할 것을 위협하며 가능한 "인수"에 대해 언급했다. 그는 3월 16일 "나는 쿠바를 인수하는 영광을 갖게 될 것 같다"고 선언했다. 그리고: "내가 그것을 해방하든 인수하든. 나는 내가 원하는 대로 할 수 있다고 생각한다." 미국과 쿠바 간 적대의 연대기는 여기에서 읽을 수 있다.

이 사회주의 섬나라는 수년간 심각한 경제 위기에 처해 있었으며, 3개월 전 미국의 석유 금수조치로 극적으로 악화되었다. 쿠바는 가장 중요한 석유 공급국인 베네수엘라를 잃었는데, 이는 미국이 1월 초 니콜라스 마두로 대통령을 체포하며 정권 교체를 강요한 이후이다.

쿠바는 급성 에너지 부족, 잦은 정전, 공급난으로 고통받고 있다(자세한 내용은 여기). 3월 말, 다른 공급업체들이 미국의 압력 하에 사라진 후 쿠바는 수개월 만에 처음으로 러시아로부터 석유 공급을 받았다. 언론 보도에 따르면 그 선박은 약 10만 톤의 원유를 쿠바로 운반했다.

이 공급은 미국 정부의 승인을 받았었다. 워싱턴의 정보에 따르면 이는 하바나에 대한 기존 제재 정책의 변화를 의미하지는 않았다. 해당 결정은 여전히 사안별로 내려질 것이다.

더 많은 배경: 쿠바는 존재적 위기에 처해 있고, 미국 대통령은 카리브해 섬을 "가져가려" 한다. 그리고 사람들은? 많은 이들이 반란을 일으키기보다 도망치는 것을 택한다.
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Im Interview mit einem US-Sender bekräftigt Kubas Präsident, er wolle keinen Krieg mit Washington. Zugleich gibt er sich kämpferisch: »Wenn wir sterben müssen, werden wir sterben.«

Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel hat die USA davor gewarnt, den Konflikt zwischen den beiden Ländern militärisch zu eskalieren. »Eine Invasion Kubas hätte ihren Preis«, sagte er in einem Interview  mit dem US-Sender NBC News in Havanna. »Sie würde die Sicherheit Kubas, der Vereinigten Staaten und der gesamten Region beeinträchtigen.« Sollte es dazu kommen, werde es Kämpfe geben, und Kuba werde sich verteidigen. »Wenn wir sterben müssen, werden wir sterben«, sagte Díaz-Canel. »Denn wie unsere Nationalhymne sagt: ›Für das Vaterland zu sterben, heißt, zu leben‹.«

Der kubanische Präsident zeigte sich zugleich offen für Gespräche mit Washington. »Wir wollen keinen Krieg«, erklärte er. Auf die Frage nach zentralen Forderungen der USA – darunter die Freilassung politischer Gefangener, Mehrparteienwahlen sowie die Anerkennung von Gewerkschaften und einer freien Presse – sagte Díaz-Canel, solche Forderungen seien an Kuba nicht gestellt worden. Mit Blick auf das politische System und die verfassungsmäßige Ordnung seien diese Fragen »nicht Gegenstand von Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten«.

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Die Aussagen des kubanischen Präsidenten fallen in eine Phase wachsender Spannungen zwischen den beiden Ländern. US-Präsident Donald Trump hatte zuletzt mit schärferem Vorgehen gegenüber Kuba gedroht und von einer möglichen »Übernahme« gesprochen. Am 16. März erklärte er: »Ich glaube, ich werde die Ehre haben, Kuba einzunehmen.« Und: »Ob ich es nun befreie oder einnehme. Ich glaube, ich kann damit machen, was ich will.« Eine Chronik der Feindschaft zwischen den USA und Kuba können Sie hier nachlesen .

Der sozialistische Inselstaat steckt seit Jahren in einer schweren Wirtschaftskrise, die seit drei Monaten durch ein US-Ölembargo dramatisch verschärft wird. Seinen wichtigsten Öllieferanten Venezuela hat Kuba verloren, nachdem die USA dort Anfang Januar mit der Festnahme von Präsident Nicolás Maduro den Machtwechsel forciert hatten.

Kuba leidet unter akuter Energieknappheit, häufigen Stromausfällen und Versorgungsengpässen (mehr dazu hier ). Ende März erhielt das Land erstmals seit Monaten wieder eine Öllieferung aus Russland, nachdem andere Lieferanten unter US-Druck abgesprungen waren. Das Schiff brachte laut Medienberichten rund 100.000 Tonnen Rohöl nach Kuba.

Die Lieferung war zuvor von der US-Regierung genehmigt worden. Nach Angaben aus Washington bedeutete dies jedoch keine Änderung der bestehenden Sanktionspolitik gegenüber Havanna; entsprechende Entscheidungen würden weiterhin von Fall zu Fall getroffen.

Mehr Hintergründe hier: Kuba steckt in einer existenziellen Krise, der US-Präsident will sich die Karibikinsel »nehmen«. Und die Menschen? Viele flüchten lieber, als zu revoltieren .