뮌헨: 24세 남성, 할머니 살인 혐의로 유죄 판결

München: 24-Jähriger wegen Mordes an seiner Großmutter verurteilt

Der Spiegel · 🇩🇪 Hamburg, DE DER SPIEGEL DE 2026-04-14 22:26 Translated
한 젊은 남성이 할머니를 목 졸라 살해했다. 이유는 말다툼이었다. 그는 이후 할머니의 자살을 위장하려 했다. 24세 남성은 충동적으로 행동했다고 주장했지만, 법원은 이를 받아들이지 않았다.
24세 남성이 할머니를 살해한 혐의로 살인죄가 인정되어 종신형을 선고받았다. 뮌헨 지방법원 1심 재판부는 2025년 3월 해당 남성이 할머니를 목 졸라 살해한 뒤 자살로 위장하려 했고, 결국 할머니의 은행 금고를 비웠다고 사실로 인정했다. 고령의 할머니는 금고에 보석 외에 약 69,000유로와 20,000달러를 보관하고 있었다.

검찰은 탐욕을 동기로 봤는데, 76세 할머니가 손자와의 관계 단절을 위협했고 피고인은 할머니로부터 재정적 지원을 더 이상 받지 못할까 봐 두려워했다는 것이다. 할머니는 손자가 허락 없이 자신의 집에 들어가 바나나와 망고를 가져간 뒤 집 열쇠를 돌려달라고 요구했다.

젊은 남성은 할머니를 살해한 사실을 자백했다. 하지만 그는 할머니가 끊임없이 자신을 깎아내리고 범행 당일 "10분 동안 소리를 지르며 모욕했다"며 충동적으로 행동했다고 주장했다. 할머니가 온 힘을 다해 뺨을 때렸다고 한다. "그때 뭔가가 나에게 뒤집혔다." 그는 분노에 휩싸였고 통제력을 잃어 고령의 할머니의 목을 잡아 졸랐다고 했다. 손을 떼었을 때 맥박을 느끼지 못했다고 한다.

그러나 피고인은 변호인이 법정에서 낭독한 진술에서 아무것도 훔치려 하지 않았고 결코 할머니의 돈을 노린 것이 아니라고 말했다. "계획된 범행이 아니라 결코 용서받을 수 없는 충동적 범행"이었다고 했다.

법원은 이를 믿지 않았다. "이 진술의 상당 부분이" "구성된 것처럼 보인다"고 엘리자베트 에를 판사장이 말했다. 수년간의 할머니의 "비하적인 행동"에 대한 증거는 없다고 했다. "우리는 이 사건에서 고인에 대해 많은 좋은 것들을 들었다"고 에를은 말했다. "고인에 대해 많은 나쁜 것을 말한 유일한 사람은 그녀의 손자인 피고인이다."

24세 남성은 죽은 할머니에게 칼 자상을 입히고 시신을 욕조에 넣어 자살로 위장하려는 등 범행을 은폐하려 했다.

할머니의 청소부가 다음 날 시신을 발견했다. 수사관들은 곧 살인 사건으로 추정했다. 며칠 후 손자는 뮌헨의 한 호텔에서 용의자로 체포됐다.
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Ein junger Mann erwürgt seine Großmutter. Der Grund: Ein Streit. Dann versucht er, ihren Suizid vorzutäuschen. Der 24-Jährige will im Affekt gehandelt haben. Das Gericht kauft ihm das nicht ab.

Ein 24-Jähriger hat seine Großmutter getötet und wurde dafür nun wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Die Kammer des Landgerichts München I sah es als erwiesen an, dass der Mann im März 2025 seine Oma erwürgt hatte, dann versuchte, ihren Suizid vorzutäuschen und schließlich ihr Bankschließfach leerräumte. Dort verwahrte die Seniorin neben Schmuck rund 69.000 Euro und 20.000 US-Dollar.

Die Staatsanwaltschaft war von Habgier ausgegangen, weil die 76-Jährige mit Kontaktabbruch gedroht hatte und der Angeklagte somit fürchten musste, von ihr keine finanzielle Unterstützung mehr zu bekommen. Die Großmutter hatte vom Enkel ihren Wohnungsschlüssel zurückgefordert, nachdem dieser ihre Wohnung ohne ihre Erlaubnis betreten und sich Bananen und Mangos genommen hatte.

Der junge Mann selbst hatte gestanden, seine Großmutter getötet zu haben. Er gab aber an, im Affekt gehandelt zu haben, weil seine Oma ihn immer wieder niedergemacht und ihn am Tattag »zehn Minuten lang angeschrien, beleidigt« habe. Die Großmutter habe ihn mit voller Wucht geohrfeigt. »Da ist etwas in mir gekippt.« Er habe rotgesehen. Er habe die Kontrolle verloren und die Seniorin am Hals gepackt und gewürgt. Als er von ihr abließ, habe er keinen Puls mehr gefühlt.

Er habe aber nichts rauben wollen und es mitnichten auf das Geld der Großmutter abgesehen, hatte der Angeklagte in einer Erklärung gesagt, die sein Verteidiger vor Gericht verlas. Es war »keine geplante Tat, sondern eine Affekttat, die ich mir nie verzeihen werde«.

Das glaubte ihm das Gericht so nicht. »Sehr vieles aus dieser Einlassung« wirke »konstruiert«, sagte die Vorsitzende Richterin Elisabeth Ehrl. Es gebe keine Hinweise auf jahrelanges »herabwürdigendes Verhalten« der Seniorin. »Wir haben hier in der Tat viel Gutes über die Verstorbene gehört«, sagte Ehrl. »Der Einzige, der hier viel Schlechtes über die Verstorbene gesagt hat, ist ihr Enkel, der Angeklagte.«

Der 24-Jährige hatte versucht, die Tat zu verschleiern, indem er seiner toten Oma Schnittverletzungen zufügte, ihre Leiche in die Badewanne legte und so ihren Suizid vortäuschen wollte.

Die Reinigungskraft der Großmutter fand die Tote tags darauf. Die Ermittler gingen bald von einem Tötungsdelikt aus. Nach einigen Tagen wurde der Enkel unter Tatverdacht in einem Münchner Hotel festgenommen.