이란 전쟁 – 호르무즈 해협: 도널드 트럼프의 봉쇄 선언과 이란의 반응

Iran-Krieg – Straße von Hormus: Donald Trumps Blockade-Ankündigungen und Irans Reaktionen

Der Spiegel · 🇩🇪 Hamburg, DE DER SPIEGEL DE 2026-04-13 03:49 Translated
트럼프 미국 대통령이 호르무즈 해협의 통제권을 되찾기 위해 해상 봉쇄를 추진한다. 이란 혁명수비대는 휴전선에 접근하는 미국 군함을 휴전 위반으로 보고 있다.
미국과 이란은 파키스탄의 수도 이슬라마바드에서 21시간 동안 협상을 진행했으나 결과를 내지 못했다. 불과 얼마 지나지 않아 도널드 트럼프는 협상 결렬에 대응해 새로운 위협을 가했다. 미국 대통령은 호르무즈 해협을 이란의 통제에서 빼앗아 봉쇄하겠다고 발표했다.

미 해군은 모든 선박이 해협에 진입하거나 이탈하는 것을 막을 것이라고 트럼프는 소셜 미디어 플랫폼 트루스 소셜을 통해 밝혔다. "봉쇄는 곧 시작될 것"이라고 그는 말했다. 구체적인 시점은 밝히지 않았으나 폭스뉴스에 봉쇄 시행까지는 조금 더 시간이 필요하다고 전했다.

이란 혁명수비대는 이미 군함이 호르무즈 해협에 접근하려는 시도는 미국이 선포한 휴전 위반으로 간주될 것이라고 선언했다. 이란은 이에 대해 "강력하고 단호하게" 대응할 것이라고 밝혔다. "이란은 아마도 굴복하지 않을 것"이라고 이란 전문가인 대니 시트리노비츠가 X에 썼다. 이란은 미국의 결의를 시험하기 위해 미 해군 일부를 겨냥할 수도 있다.

혁명수비대는 해협이 이란 해군의 통제와 "지능적 관리" 하에 있다고 밝혔다. 이 해협은 "특정 규정에 따라 비군사 선박의 안전한 통과"를 위해 개방되어 있다고 덧붙였다.

이 "특정 규정"에는 이란이 해협 통과를 위한 선박 회사들에게 통행료를 요구하는 내용이 포함된다. 트럼프 대통령은 이란에 돈을 지불한 선박을 나포하라고 미군에 지시했다. "불법 통행료"를 납부하는 자는 공해상에서 안전한 통과를 보장받지 못할 것이라고 트럼프는 썼다. 그는 테헤란이 "세계적 갈취"를 하고 있다고 비난했다. 폭스뉴스에서 그는 "모두가 지나가거나 아무도 지나가지 않을 것"이라고 말했다.

봉쇄는 이란에게도 직접적인 타격을 줄 것이다. 이란은 세계 최대 원유 생산국 중 하나이며, 따라서 호르무즈 해협은 국제 시장에 원유 수출을 하는 데 있어 테헤란에게 매우 중요하다. "우리는 이란이 원유를 팔아 돈을 버는 것을 허용하지 않을 것"이라고 트럼프는 폭스뉴스에 말했다. 이란은 전쟁 발발 후에도 호르무즈 해협을 통해 원유 수출을 계속했으며, 언론 보도에 따르면 수출량을 오히려 늘릴 수 있었다.

기본적으로 이란 원유는 중국으로 향한다고 기독민주연합(CDU) 외교정책가 노르베르트 뢰트겐이 말했으며, 그는 미국의 해상 봉쇄를 "시급한 조치"라고 칭했다. "중국에게는 이제 호르무즈 해협의 자유로운 통과를 위해 나설 강력한 동기가 생겼다"고 그는 '라인포스트'에 말했다.

트럼프는 이란이 해협에 설치한 기뢰 제거에 대해 NATO와 다른 국가들로부터 국제적 지지를 기대하고 있다. 트럼프는 폭스뉴스에, 그가 아는 한 영국을 비롯한 여러 국가가 기뢰 제거함을 파견할 것이라고 말했다.

모든 것이 끝나면 원유와 가스 가격은 현재보다 낮아질 수 있다고 트럼프는 폭스뉴스에서 말했다. 하지만 11월 미국 중간선거 시점에는 가격이 "지금처럼, 아니면 조금 더 높을 수도 있다"고 그는 내다봤다.

트럼프는 이란에 대한 "전체 문명을 소멸시키겠다"는 그의 극단적 위협으로 인해 강한 비판을 받았다. 미국 의회의 여러 민주당 의원들은 탄핵 가능성을 염두에 둔 조사를 요구했다. UN 인권최고대표도 이 발언을 국제법에 대한 잠재적 중대 위반으로 규탄했다.

폭스뉴스 인터뷰에서 트럼프는 자신의 발언을 옹호했다. 그 발언이 결국 테헤란 지도부를 협상 테이블로 이끌었다고 그는 주장했다. 이란은 "더 이상 카드가 없다"고 트럼프 대통령은 추가로 주장하며, 이란의 해군과 공군은 "완전히 파괴되었다"고 말했다. 테헤란은 협상의 잠정적 결렬 후에도 결국 돌아와 "우리가 원하는 모든 것을 내놓아야 할 것"이라고 그는 말했다. 그리고 그것은 90%나 95%가 아니라고 트럼프는 말했다. "내가 그들에게 말했듯이, 나는 모든 것을 원한다."

이란 의회의장 모하마드 바게르 갈리바프는 이슬라마바드 협상의 결렬 책임을 미국에 돌렸는데, 그는 외무장관 압바스 아라그치와 함께 이란 대표단을 이끌었다. 미국은 협정 조건을 "강요하려" 시도했다고 그는 말했다. 워싱턴은 테헤란이 조건을 받아들이지 않는다는 것을 배워야 한다고 그는 덧붙였다. 미국 대표단은 JD 밴스 부통령이 이끌었다.

미국 정부 측근은 일요일에 이란이 파키스탄 협상에서 우라늄 농축 중단을 거부했다고 전했다. 또한 이란은 하마스, 헤즈볼라, 후티 같은 극단주의 단체에 대한 자금 지원 중단도 거부했다. 게다가 이란은 호르무즈 해협을 완전히 개방하라는 요구도 거부했다.

수요일 밤 휴전 발효 이후 데이터 기업 클레이어에 따르면 일요일 오전까지 40척 이상의 상선이 해협을 통과했다. 교통량은 여전히 정상 교통량의 일부에 불과하다.

안보 전문가 피터 노이만은 미국과 이란 간 협상이 최종적으로 결렬된 것은 아니라고 본다. 하지만 상대방에게 조건을 강요하는 것만으로는 부족하다고 그는 X에 썼다.

미국이 호르무즈 해협 개방과 핵 프로그램에 대한 영구적 해결을 원한다면 이란인들에게 한두 가지 주제에서 양보해야 한다고 노이만은 말했다. "분명한 것은: 미국은 자신들의 전쟁으로 불리한 전략적 상황에 처해 있다"고 그는 덧붙였다. 패자는 이란의 민주주의자들이라고 그는 말했다.
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Mit einer Seeblockade will US-Präsident Trump die Kontrolle über die Straße von Hormus zurückgewinnen. Die iranischen Revolutionswächter sehen in US-Kriegsschiffen, die sich der Meerenge nähern, einen Bruch der Waffenruhe.

21 Stunden lang verhandelten die USA und Iran in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad – ohne Ergebnis. Nur kurze Zeit später reagierte Donald Trump auf das Scheitern der Gespräche mit einer neuen Drohung: Der US-Präsident kündigte an, die Straße von Hormus aus der Kontrolle Irans zu reißen und zu blockieren.

Die US-Marine werde alle Schiffe daran hindern, in die Meerenge einzufahren oder diese zu verlassen, teilte Trump auf der Plattform Truth Social mit. »Die Blockade wird in Kürze beginnen.« Einen genauen Zeitpunkt nannte er nicht – er sagte aber dem TV-Sender Fox News, dass die Verhängung der Blockade noch ein bisschen Zeit brauche.

Irans Revolutionswächter erklärten bereits, jeder Versuch von Militärschiffen, sich der Straße von Hormus zu nähern, werde als Verstoß gegen den von den USA ausgerufenen Waffenstillstand gewertet. Iran werde darauf »hart und entschlossen« reagieren. »Iran wird wahrscheinlich nicht nachgeben», schreibt Danny Citrinowicz, einer der führenden Iranexperten, auf X . Es könnte nun zum Beispiel Teile der US-Marine in Visier nehmen, um die Entschlossenheit der Amerikaner zu testen.

Die Revolutionswächter teilten mit, die Meerenge stehe unter der Kontrolle und dem »intelligenten Management« der iranischen Marine. Sie sei für die »sichere Durchfahrt nicht militärischer Schiffe gemäß spezifischer Vorschriften« offen.

Zu diesen »spezifischen Vorschriften« gehört, dass Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt. Präsident Trump hat die US-Streitkräfte angewiesen, Schiffe abzufangen, die Geld an Iran gezahlt hätten. Niemand, der eine »illegale Maut« entrichte, werde auf hoher See sichere Passage haben, schrieb Trump. Er warf Teheran eine »Welterpressung« vor. Bei Fox News sagte Trump: Es würden »alle oder keine« Schiffe durchfahren.

Die Blockade täte Iran auch direkt weh: Das Land ist einer der größten Ölproduzenten der Welt, und dementsprechend ist die Straße von Hormus auch für Teheran enorm wichtig, um seine Ölexporte an die internationalen Märkte zu bringen. »Wir werden es nicht zulassen, dass Iran Geld damit verdient, Öl an Leute zu verkaufen, die es mag«, sagte Trump Fox News. Iran hat auch nach Kriegsbeginn weiterhin Öl über die Straße von Hormus exportiert und konnte Medienberichten zufolge seine Exporte sogar steigern.

Im Wesentlichen gehe das iranische Öl nach China, sagte CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen, der die US-Seeblockade als »überfällig« bezeichnete. »Für China besteht nun ein starkes Motiv, sich ebenfalls für eine freie Passage durch die Straße von Hormus einzusetzen«, sagte Röttgen der »Rheinischen Post«.

Internationale Unterstützung erwartet Trump bei der Zerstörung der von Iran in der Meerenge gelegten Seeminen – von der Nato und anderen Ländern. Trump sagte Fox News, soweit er wisse, entsende unter anderem Großbritannien Minenräumboote.

Wenn alles vorüber sei, ⁠könnten ⁠die Preise für Öl und Gas niedriger als derzeit sein, so Trump bei Fox News. Doch zum Termin der Midtermwahlen in den USA im November könnten die Preise »so wie jetzt sein, oder vielleicht ein klein wenig höher«.

Trump war für seine drastische Drohung gegen Iran, »eine ganze Zivilisation« auszulöschen, scharf kritisiert worden. Mehrere Demokraten im US-Kongress forderten Untersuchungen mit Blick auf eine mögliche Amtsenthebung. Auch der Uno-Hochkommissar für Menschenrechte hatte die Aussage als möglichen schweren Verstoß gegen das Völkerrecht verurteilt.

Im Fox-News-Interview verteidigte Trump seine Aussage. Sie habe die Führung in Teheran schließlich an den Verhandlungstisch gebracht. Iran habe »keine Karten mehr«, behauptete der US-Präsident weiter, Marine und Luftwaffe des Landes seien »komplett zerstört«. Teheran werde auch nach dem vorläufigen Scheitern der Verhandlungen letztlich zurückkommen und »alles geben müssen, was wir wollen«. Und das sei, so Trump, nicht 90 oder 95 Prozent – »Ich habe ihnen gesagt, ich will alles.«

Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hatte den USA die Schuld für das Scheitern der Verhandlungen in Islamabad gegeben, bei denen er zusammen mit Außenminister Abbas Araghchi die iranische Delegation anführte. Die USA hätten versucht, ihre Bedingungen für ein Abkommen zu »diktieren«. Washington müsse lernen, dass sich Teheran keine Bedingungen stellen lasse. An der Spitze der US-Delegation stand Vizepräsident JD Vance.

Aus dem Umfeld der US-Regierung hieß es am Sonntag, Iran habe es bei den Verhandlungen in Pakistan abgelehnt, seine Urananreicherung zu beenden. Außerdem habe Iran ein Ende der Finanzierung für die extremistischen Gruppen Hamas, Hisbollah und Huthis abgelehnt. Zudem habe Iran die Forderung zurückgewiesen, die Straße von Hormus vollständig zu öffnen.

Seit Beginn der Waffenruhe in der Nacht zum Mittwoch haben laut dem Datenunternehmen Kpler  bis Sonntagvormittag mehr als 40 Handelsschiffe die Straße durchfahren. Das Aufkommen entspricht weiter einem Bruchteil des regulären Verkehrs.

Sicherheitsexperte Peter Neumann sieht die Verhandlungen zwischen Iran und den USA nicht endgültig gescheitert. Es reiche aber nicht, der anderen Seite die Bedingungen diktieren zu wollen, schrieb er auf X .

Wenn die Amerikaner die Öffnung der Straße von Hormus und eine dauerhafte Lösung für das Atomprogramm erreichen wollten, müssten sie den Iranern bei dem ein oder anderen Thema entgegenkommen, so Neumann. »Fest steht: Die USA haben sich mit ihrem Krieg in eine ungünstige strategische Lage manövriert.« Verlierer seien zudem die iranischen Demokratinnen und Demokraten.