이스라엘: 론 프로소르 대사, 자국 정부 공격으로부터 프리드리히 메르츠 수상 옹호

Israel: Botschafter Ron Prosor verteidigt Friedrich Merz gegen Angriffe von eigener Regierung

Der Spiegel · 🇩🇪 Hamburg, DE DER SPIEGEL DE 2026-04-15 01:23 Translated
메르츠 총리는 이스라엘의 정착촌 건설에 대한 "우려"를 표명했으며, 이에 대해 이스라엘 재무장관으로부터 게토 비유까지 동원된 맹비난을 받았다. 이는 베를린 주재 이스라엘 대사조차도 과하다고 여길 정도였다.
이스라엘 주재 독일 대사가 자국 정부의 발언에 맞서 성명을 발표했다. 론 프로소르는 이스라엘 방송 칸에 대해 베잘렐 스모트리치 이스라엘 재무장관의 발언을 규탄한다고 말했다. "독일인들과 다투는 것은 가능하고 완전히 정당하다. 특히 이처럼 감정적으로 격한 날에"라고 프로소르는 홀로코스트 기념일에 말했다. 그러나 스모트리치의 최근 발언 같은 것은 "정확히 홀로코스트 기억을 훼손하고 상황을 완전히 왜곡하는 것"이라고 그는 덧붙였다.

스모트리치는 요르단강 서안에서의 이스라엘 정착 정책에 대한 발언으로 인해 메르츠를 맹렬히 공격했다. "메르츠 연방총리님, 독일인들이 유대인들에게 어디서 살 수 있고 어디서 살 수 없는지를 지시하던 시대는 끝났고 돌아오지 않을 것입니다. 당신은 우리를 다시 게토로 몰아넣지 못할 것이며, 특히 우리 자신의 땅에서는 더욱 그렇습니다"라고 이 극우 정치가는 월요일 저녁 플랫폼 X에 나치 독일 시대의 유대인 박해를 암시하며 글을 올렸다. 약 600만 명의 아동, 여성, 남성이 나치 정권에 의해 살해되었다.

베를린 주재 이스라엘 대사는 이제 독일에서 반유대주의 증가와 일부의 이스라엘 존재권 부정에 대한 정당한 비판이 있다고 설명했다. 그러나 다른 유럽 국가들과 비교할 때 독일은 이스라엘의 "제1의 친구"라고 그는 말했다. 메르츠 역시 "이스라엘의 큰 친구"라고 그는 칭했다.

독일 정부 수반은 베냐민 네타냐후 이스라엘 총리와의 전화 통화 후 영어 성명을 발표했다. 그 성명에서 메르츠는 팔레스타인 지역의 상황 발전이 그에게 "큰 우려"를 야기한다고 썼다. 그는 "요르단강 서안의 사실상 부분 합병은 있어서는 안 된다"는 점을 분명히 했다고 전했다.

메르츠는 이전에도 비슷한 입장을 밝힌 바 있다.

이스라엘의 우경 종교 지도부는 이란 전쟁의 그늘 아래 점령된 요르단강 서안에 34개 정착촌을 창설하는 것을 최근 승인한 것으로 언론 보도되었다. 이는 새로운 정착촌 건설과 그동안 불법이었던 정착촌 전초기지의 합법화에 관한 것이라고 타임스 오브 이스라엘 등이 보도했다.

이스라엘은 1967년 요르단강 서안과 동예루살렘 등을 점령했으며, 오늘날 약 70만 명의 정착민이 약 300만 명의 팔레스타인인 사이에서 살고 있다. 팔레스타인인들은 이 지역들을 동예루살렘을 수도로 한 자국 국가를 위해 요구하고 있다.

유엔과 많은 국가들은 이스라엘 정착촌이 가능한 양국 해법에서 팔레스타인인들에게 거의 연결된 영토를 남기지 않기 때문에 평화 협정의 큰 장애물로 여긴다. 독일 연방정부는 정착촌을 불법으로 평가하고 있다.
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Kanzler Merz hat seine »Sorge« über Israels Siedlungsbau geäußert und wurde dafür von Israels Finanzminister abgekanzelt – inklusive Ghetto-Vergleich. Das war selbst dem israelischen Botschafter in Berlin zu viel.

Der israelische Botschafter in Deutschland hat sich in einer Stellungnahme gegen Aussagen aus seiner eigenen Regierung gewandt. Ron Prosor sagte dem israelischen Sender Kan, er verurteile die Äußerungen des israelischen Finanzministers Bezalel Smotrich. »Es ist möglich und vollkommen legitim, mit den Deutschen zu streiten – besonders an diesem Tag, der sehr emotional ist«, sagte Prosor am Tag des Holocaustgedenkens. Äußerungen wie die jüngsten von Smotrich seien jedoch »genau das, was die Erinnerung an den Holocaust untergräbt und die Dinge völlig verzerrt darstellt«.

Smotrich hatte Merz wegen Aussagen zur israelischen Siedlungspolitik im Westjordanland scharf angegriffen. »Herr Bundeskanzler, die Zeiten, in denen Deutsche Juden vorschrieben, wo sie leben durften und wo nicht, sind vorbei und werden nicht wiederkehren. Sie werden uns nicht erneut in Ghettos zwingen, schon gar nicht in unserem eigenen Land«, schrieb der rechtsradikale Politiker am Montagabend auf der Plattform X unter Anspielung auf die Judenverfolgung in der Zeit des Nationalsozialismus. Rund sechs Millionen Kinder, Frauen und Männer wurden durch das NS-Regime ermordet.

Der israelische Botschafter in Berlin erklärte nun, es gebe zwar legitime Kritik am Anstieg des Antisemitismus in Deutschland und an der Leugnung des Existenzrechts Israels durch manche. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sei Deutschland jedoch Israels »Freund Nummer eins«. Auch Merz nannte er einen »großen Freund Israels«.

Der deutsche Regierungschef hatte nach einem Telefonat mit seinem israelischen Kollegen Benjamin Netanyahu ein englischsprachiges Statement veröffentlicht. Darin schreibt Merz, die Entwicklungen in den palästinensischen Gebieten bereiteten ihm »große Sorge«. Er habe deutlich gemacht: »Eine faktische Teilannexion des Westjordanlands darf es nicht geben«.

Schon zuvor hatte sich Merz ähnlich geäußert.

Israels rechtsreligiöse Führung hatte Medienberichten zufolge jüngst im Schatten des Irankriegs die Schaffung von 34 Siedlungen im besetzten Westjordanland gebilligt. Es gehe um den Bau neuer Siedlungen sowie die Legalisierung von bislang illegalen Siedlungsaußenposten, meldete unter anderem die »Times of Israel«.

Israel hatte 1967 unter anderem das Westjordanland und Ostjerusalem erobert, wo heute mehr als 700.000 Siedler inmitten von rund drei Millionen Palästinensern leben. Die Palästinenser beanspruchen diese Gebiete für einen eigenen Staat mit Ostjerusalem als Hauptstadt.

Die Vereinten Nationen und viele Staaten betrachten die israelischen Siedlungen als großes Hindernis für eine Friedensregelung, weil sie kaum noch ein zusammenhängendes Territorium für die Palästinenser bei einer möglichen Zweistaatenlösung zulassen würden. Die deutsche Bundesregierung schätzt die Siedlungen als illegal ein.