건강보험: 병원협회, 바르켄의 긴축 계획 비판

Krankenkassen: Krankenhausverband attackiert Warkens Sparpläne

Der Spiegel · 🇩🇪 Hamburg, DE DER SPIEGEL DE 2026-04-15 02:10 Translated
니나 바르켄 보건부 장관의 계획이 비판을 받고 있다. 독일병원협회는 농촌 지역의 의료 공백을 경고하며, 이렇게 "계획 없으면서도 급진적인" 접근 방식은 유례없는 것이라고 밝혔다.
"무모하고, 현실과 동떨어지며, 독일의 의료에 치명적 위험을 초래하는" 것: 독일병원협회(DRK)는 니나 바르켄 보건부 장관(CDU)의 목표로 삼은 긴축 조치를 강하게 비판했다. DRK 의장 게랄트 가스는 특히 농촌 지역에서 환자들에게 재앙적인 결과를 초래할 것이라고 경고했다. 그는 "병원들이 문을 닫고, 의료 접근 경로는 더 길어지며, 응급 구조는 얇아질 것"이라고 말했다. "이로 인해 도시와 농촌의 동등한 생활 조건에 대한 헌법적 권리가 사실상 포기되게 된다."

니나 바르켄 연방보건부 장관은 이전에 법정 건강보험의 재정 상황을 안정시키기 위해 어떤 긴축 조치를 취할 것인지 발표했다. 그녀는 배우자의 무료 부양 가입을 제한하고 약품 본인부담금을 인상하는 것을 목표로 하고 있다. 이를 통해 내년에만 의료 분야에서 약 200억 유로를 절약할 수 있을 것으로 기대된다.

반응은 뚜렷하다. 독일사회협회는 "무료 가족 보험의 축소"를 "치명적인 신호"라고 비판했다. IG 메탈 노조는 "급여 삭감, 일방적인 부담 증가, 근로자들의 보험료 인상"을 경고했다.

좌파당 역시 바르켄의 개혁 계획을 비판했다. 소렌 펠만 원내대표는 "이 모든 것은 특히 고용주들의 이익을 위한 정책이며, 특히 법정 건강보험 가입자들의 이익에 반하는 것"이라고 말했다. 그는 대신 고소득자들의 보험료 부담 증가로 이어질 보험료 산정 상한선 폐지를 주장했다. 공동원내대표 하이디 라이히넥은 진료 예약 배분 방식의 개선을 요구했다. 사보험 가입자들이 종종 법정 보험 가입자들보다 빨리 예약을 잡을 수 있기 때문에, 그녀는 "이 불공정을 종식시킬 여러 제안이 있다. 가장 간단한 것은 예약 배분 시 보험 종류를 더 이상 묻지 못하게 하는 것"이라고 말했다.

이전에 녹색당 역시 바르켄의 계획에 비판을 제기했다. 얀오슈 다멘 연방의회 녹색당 원내 보건정책 대변인은 슈피겔과의 인터뷰에서 "겉보기에 급조된 이런 제안들은 균형이 맞지 않고 진정한 실망"이라고 말했다. "바르켄 장관은 안정화의 부담을 근로자와 고용주에게 불균형적으로 전가하고 있다—반면 지출 측면에서는 영향력 있는 로비 단체들과 맞설 용기가 없다."

법정 보험 협회는 개혁 발표를 환영했지만, 시민수당 수급자들의 의료비가 여전히 보험료 납부자가 아닌 국가가 부담해야 할 것으로 보인다는 점을 지적했다. DAK 건강보험의 안드레아스 슈톰 최고경영자는 다른 의견을 밝혔다. 그는 슈피겔과의 인터뷰에서 바르켄의 제안들은 "극도의 편향을 보여 법정 건강보험 재정 개혁의 성공을 위태롭게 할 수 있다"고 말했다. "보건의료 시스템을 위한 이처럼 큰 긴축 패키지를 추진하려면 공정하고 정당한 부담 분배에 신경 써야 한다. 현재는 그렇지 않다."

DRK 의장 가스도 비슷한 의견을 밝혔다. 병원들의 행정 부담 경감 등 상쇄 조치 없이 대폭적인 삭감이 이뤄지는 것은 "터무니없다"는 것이다. 그는 "이처럼 계획 없으면서도 급진적인 접근 방식은 보건정책에서 유례없는 것"이라고 말했다.

테크니커 크랑켄카세(기술자 건강보험)의 옌스 바스 최고경영자는 신약에 대한 할인 계약 도입, 병원의 이른바 최혜대우 조항 폐지, 전문의 진료 예약 중개의 비싼 추가 수수료 폐지 등 발표를 환영했다. 그러나 보험 가입자들에게 새로운 부담을 결정하기 전에 절약할 수 있는 모든 가능성을 활용해야 한다고 강조했다. 그는 "특히 제약 분야에서 발표들이 일부 아직 모호했다"고 말했다.
처리 완료 3,469 tokens · $0.0062
기사 수집 완료 · 02:15
매체 피드에서 기사 메타데이터 수집
헤드라인 번역 완료 · 02:26
제목/요약 한국어 번역 (fetch 시점 inline)
kimi-k2.5 267 tokens $0.00049 4.7s
본문 추출 완료
3,806자 추출 완료
본문 한국어 번역 완료 · 02:26
1,673자 번역 완료
kimi-k2.5 3,202 tokens $0.00573 47.8s
지정학적 엔티티 추출 완료 · 02:26
1개 엔티티 추출 완료

Die Pläne von Gesundheitsministerin Nina Warken sorgen für Kritik. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor einer Versorgungslücke auf dem Land, ein so »planloses und gleichzeitig radikales« Vorgehen sei einmalig.

»Maßlos, realitätsfern und brandgefährlich für die Versorgung in Deutschland«: Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DRK) kritisiert die angepeilten Sparmaßnahmen von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) deutlich. Von verheerenden Folgen für Patientinnen und Patienten spricht der DRK-Vorsitzende Gerald Gaß, besonders auf dem Land: »Kliniken werden schließen, Versorgungswege länger, Notfallstrukturen ausgedünnt«, sagt er. »Der verfassungsrechtliche Anspruch auf gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land wird damit faktisch aufgegeben.«

Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hatte zuvor angekündigt, mit welchen Sparmaßnahmen sie die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung stabilisieren will. Unter anderem peilt sie an, die kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern einzuschränken und die Zuzahlungen für Medikamente zu erhöhen. So sollen allein im nächsten Jahr im Gesundheitswesen rund 20 Milliarden Euro eingespart werden.

Die Reaktionen sind deutlich: Der Sozialverband Deutschland kritisiert ein »Schleifen der beitragsfreien Familienversicherung« als »fatales Signal«. Die IG Metall warnt vor »Leistungskürzungen, einseitigen Mehrbelastungen oder Beitragsanhebungen für Beschäftigte«.

Auch die Linke kritisiert Warkens Reformpläne: »Das alles ist eine Politik im Interesse insbesondere der Arbeitgeberinnen und der Arbeitgeber und gegen die Interessen insbesondere der gesetzlich Krankenversicherten«, sagt Fraktionschef Sören Pellmann. Er spricht sich stattdessen für eine Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze aus. Folge wären höhere Beitragszahlungen von Gutverdienern. Co-Fraktionschefin Heidi Reichinnek fordert Änderungen bei der Vergabe von Arztterminen. Da Privatversicherte oft schneller drankommen als gesetzlich Versicherte, sagte sie: »Wir haben mehrere Vorschläge, um diese Ungerechtigkeit zu beenden. Unter anderem ganz simpel, dass bei der Vergabe von Terminen die Art der Krankenkasse nicht mehr abgefragt werden darf.«

Zuvor äußerten bereits die Grünen Kritik an Warkens Vorhaben. »Diese offenbar mit heißer Nadel zusammengesetzten Vorschläge sind unausgewogen und eine echte Enttäuschung«, sagte Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünenfraktion im Bundestag, dem SPIEGEL. »Ministerin Warken verlagert die Last der Stabilisierung überproportional auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber – während sie sich auf der Ausgabenseite nicht traut, sich mit einflussreichen Lobbys anzulegen.«

Der Spitzenverband der gesetzlichen Kassen begrüßte die Reformankündigungen, bemängelte aber, dass die Versorgung von Bürgergeldempfängern wohl weiter von den Beitragszahlern anstatt vom Staat bezahlt werden solle. Anders äußerte sich der DAK-Gesundheit-Chef Andreas Storm: Warkens Vorschläge hätten »eine extreme Schlagseite, die den Erfolg der geplanten GKV-Finanzreform gefährden könnte«, sagt Storm dem SPIEGEL. »Wer ein so großes Sparpaket für das Gesundheitssystem auf den Weg bringen will, muss auf eine faire und gerechte Lastenverteilung achten. Das ist bislang nicht der Fall.«

Ähnlich äußert sich auch DRK-Chef Gaß. Es sei »absurd«, dass die massiven Einschnitte ohne Ausgleich erfolgen sollen, etwa durch weniger Bürokratie für Krankenhäuser. »Ein derart planloses und gleichzeitig radikales Vorgehen hat es in der Gesundheitspolitik so noch nicht gegeben.«

Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, begrüßte zwar die Ankündigungen, Rabattverträge auf neue Arzneimittel einzuführen, die sogenannte Meistbegünstigungsklausel für Kliniken zu streichen und die teuren Zuschläge für die Terminvermittlung bei Fachärzten abzuschaffen. Man müsse jedoch alle Möglichkeiten zum Sparen ausschöpfen, bevor man neue Belastungen für die Versicherten beschließe. »Gerade im Pharmabereich waren die Ankündigungen teilweise noch vage«, sagt Baas.