충치 등: 독일 어린이들은 건강한 치아를 가지고 있다

Karies und Co.: Deutschlands Kinder haben gute Zähne

Der Spiegel · 🇩🇪 Hamburg, DE DER SPIEGEL DE 2026-04-14 22:23 Translated
독일은 수년간 치아 건강에 예방을 중시해왔다. 이는 어린이와 성인 모두에게 성과를 가져왔다. 그러나 '국민병'으로 불리는 치주염에 대해서는 여전히 개선이 필요해 보인다.
독일 대부분의 어린이는 충치가 없는 건강한 치아를 가지고 있다. "국제 충치 비교에서 독일은 세계 최고 수준"이라고 독일연방치과의사회(BZÄK) 회장 로미 에름러가 최신 구강건강연구 데이터 발표에서 밝혔다. 또한 현재 사람들은 과거에 비해 치아를 훨씬 덜 잃고 있다.

독일연방치과의사회는 독일치과의사협회와 국민건강보험치과의사연합(KZBV)과 함께 2014년 선행연구 참가자들을 다시 조사한 제6차 구강건강연구 데이터를 분석했다.

예방 덕분에 충치에 걸린 치아는 매우 적다. 2014년 조사 당시 충치가 없었던 어린이, 즉 현재 20대는 평균 최대 1개의 치아가 충치에 걸렸다. 또한 현재 35~44세의 젊은 성인들의 충치 부담도 30년 만에 절반으로 줄었다. 현재 이들은 평균 단 1개의 치아만이 없다. 1980년대 말 유치원과 학교의 집단예방 및 치과의원의 개별예방이 도입된 후, 예를 들어 큰 어린이들의 충치 부담은 90% 감소했다.

따라서 모든 연령대에서 상당수 사람들이 오랜 기간 자신의 모든 치아를 유지하고 있다. 전문협회에 따르면 이를 위한 기초는 치주염의 조기 진단과 적시 치료이다. 치주염은 치아 지지조직의 만성 염증으로, 발작적으로 조직과 뼈를 파괴한다. 치료 없이는 결국 치아 상실로 이어지는 경우가 많다. 또한 치료되지 않은 중증 치주염은 관상동맥질환과 심근경색 위험을 높인다.

KZBV 이사회 의장 마르틴 헨데스는 대다수 어린이의 완전한 충치 예방을 "놀라운 결과"라고 평가했다. 그러나 '전반적인 건강에 심각한 영향을 미치는 국민병'인 치주염에 대해서는 여전히 시급한 개선이 필요하다고 보았다. 가능한 한 일찍 치료되어야 한다. 연구 저자들은 독일에서 1,400만 명이 중증 치주질환을 앓고 있다고 추정한다.

"어릴 때 건강한 치아를 가진 사람은 노년에도 건강한 자신의 치아를 많이 가지고 있을 가능성이 높다"고 BZÄK 회장 에름러가 설명했다. 현재 73~82세 연령대는 "지난 약 10년간 40%가 치아를 잃지 않았다". 그러나 당뇨병과 심혈관질환 같은 만성질환을 가진 사람들은 평균 이상의 치아 상실을 겪고 있다. 협회들은 이에 따라 더 강력한 위험 중심의 개인화된 예방을 요구했다.

구강위생에 영향을 미치는 요인으로 치과 치료에 대한 공포도 있다. 약 9%의 연구 참가자가 공포증에 이르는 심각한 형태의 불안을, 16%는 중등도의 불안을 호소했다. 반면 성인의 3/4은 치과에 대한 공포가 없다.

독일 구강건강연구는 1989년 이후 6번째 연구로, 2021년부터 2023년까지 전국 90개 지점에서 약 3,400명을 대상으로 설문조사와 치과 검사를 실시했다.

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Bei der Zahngesundheit wird in Deutschland seit Jahren auf Vorsorge gesetzt. Das zahlt sich aus – bei Kindern und Erwachsenen. Handlungsbedarf gibt es aber offenbar noch bei der »Volkskrankheit« Parodontitis.

Der überwiegende Teil der Kinder in Deutschland hat kariesfreie Zähne. »Im internationalen Kariesvergleich ist Deutschland Weltklasse«, erklärte die Präsidentin der Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Romy Ermler, bei der Präsentation von Daten aus der aktuellen Mundgesundheitsstudie . Auch verlieren Menschen heute deutlich seltener Zähne als früher.

Gemeinsam mit dem Institut der Deutschen Zahnärzte und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) analysierte die Bundeszahnärztekammer Daten aus der sechsten Mundgesundheitsstudie, für die Teilnehmer aus der Vorgängerstudie von 2014 erneut untersucht wurden.

Dank Prävention sind demnach nur sehr wenige Zähne von Karies betroffen. Bei den 2014 untersuchten kariesfreien Kindern, also den heute 20-Jährigen, erkrankte im Schnitt maximal ein Zahn an Karies.

Auch die Karieslast der heute jüngeren Erwachsenen zwischen 35 und 44 Jahren halbierte sich binnen dreier Jahrzehnte – ihnen fehlt heutzutage im Schnitt lediglich ein Zahn. Ende der Achtzigerjahre waren die Gruppenprophylaxe in Kindergärten und Schulen und die Individualprophylaxe in den Zahnarztpraxen eingeführt worden. Dadurch sank die Karieslast beispielsweise bei älteren Kindern um 90 Prozent.

In allen Altersgruppen behält demnach ein großer Teil der Menschen heute über viele Jahre alle eigenen Zähne. Grundlage dafür ist den Fachverbänden zufolge auch die frühe Diagnostik und rechtzeitige Behandlung von Parodontitis. Das ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparats, die schubweise Gewebe und Knochen zerstört. Ohne Behandlung führt dies am Ende oft zum Verlust von Zähnen. Zudem erhöht eine unbehandelte, schwere Parodontitis unter anderem das Risiko für koronare Herzerkrankungen und Herzinfarkt.

KZBV-Vorstandschef Martin Hendges nannte die völlige Kariesfreiheit bei einem Großteil der Kinder »ein sensationelles Ergebnis«. Bei der Parodontitis, einer »Volkskrankheit mit schweren Folgen für die Allgemeingesundheit«, sehe er jedoch noch dringenden Handlungsbedarf. Sie müsse möglichst früh behandelt werden. Die Studienautoren gehen davon aus, dass in Deutschland 14 Millionen Menschen eine schwere Parodontalerkrankung haben.

»Wer als Kind gesunde Zähne hat, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch als Senior oder Seniorin noch viele gesunde, eigene Zähne haben«, erklärte BZÄK-Präsidentin Ermler. Bei den heute 73- bis 82-Jährigen hätten »in den vergangenen knapp zehn Jahren 40 Prozent keinen Zahn verloren«. Allerdings haben Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen demnach einen überdurchschnittlichen Zahnverlust. Die Verbände forderten daher eine stärker risikoorientierte und personalisierte Prävention.

Eine Rolle bei der Mundhygiene spielt auch die Angst vor Zahnbehandlungen, wenn Menschen also den Gang in die Praxis meiden. Etwa neun Prozent der Studienteilnehmer gaben eine schwere Form solcher Ängste bis hin zur Phobie an. Bei 16 Prozent war diese Angst moderat ausgeprägt. Drei Viertel der Erwachsenen haben hingegen keine Angst vor dem Zahnarzt.

Für die Deutsche Mundgesundheitsstudie – die mittlerweile sechste seit dem Jahr 1989 – wurden von 2021 bis 2023 an bundesweit 90 Standorten rund 3400 Menschen befragt und zahnmedizinisch untersucht.

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