샌프란시스코: 샘 올트먼 주택 총격 용의자 체포

San Francisco: Verdächtige nach Schüssen auf Sam Altmans Haus festgenommen

Der Spiegel · 🇩🇪 Hamburg, DE DER SPIEGEL DE 2026-04-13 19:28 Translated
불과 며칠 만에 샘 올트먼의 주택이 두 차례나 폭력적인 공격 대상이 되었다. 용의자 중 한 명은 AI 비판 단체와 연관이 있는 것으로 알려졌다.
샌프란시스코 경찰이 일요일 새벽 일찍 기업 CEO 샘 올트먼의 주택에 총격을 가한 혐의로 두 사람을 체포했다. 샌프란시스코 경찰국에 따르면 용의자는 25세 여성과 23세 남성으로, 두 사람 모두 교도소로 이송되었다.

이번 사건은 이번 주말에만 OpenAI 최고경영자의 부동산을 공격한 두 번째 사건이다. 금요일에는 한 남성이 올트먼의 부지에 화염병을 던져 정문에 불을 질렀다. 이후 그는 달아났다가 AI 기업 OpenAI 본부에서 체포되었다고 경찰이 설명했다.

그의 범행 동기는 처음에는 불분명했으나, 사실이 알려진 이후 더 많은 세부 사항이 알려졌다. 20세 용의자는 2024년 OpenAI 본부에서 인공지능(AI)의 군사적 이용에 반대하는 시위를 조직한 단체 PauseAI의 디스코드 서버 회원이었던 것으로 전해진다. PauseAI는 성명에서 이번 공격과 거리를 두었다. "누구에 대한 폭력이든 우리가 추구하는 모든 것에 반하는 것"이라고 밝혔다.

PauseAI는 자체 조사를 통해 용의자의 계정을 확인했다. 그는 2년 전 플랫폼에 가입해 34개의 메시지를 게시했으며, "그의 메시지 중 어느 것도 명시적인 폭력 선동을 포함하지 않았다"고 웹사이트에 명시되어 있다. "그럼에도 불구하고 우리 중재자들은 한 메시지를 모호하다고 표시하고 예방 차원에서 경고를 발부했다"고 전했다. 범행 후 조직은 그를 차단했다고 밝혔다.

OpenAI는 2022년 말 챗봇 ChatGPT를 출시하며 인공지능을 일반 대중에게 접근 가능하게 만들었다. AI에 대한 열풍이 커지면서 기술이 가져올 수 있는 잠재적 위험에 대한 우려도 커졌다. 최근에는 OpenAI가 미국 국방부와 전쟁에서 인공지능 활용을 위해 협력하고 있다는 점이 강하게 비판받았다.

화염병 공격으로 올트먼은 토요일 블로그 글을 작성하며 가족 사진도 공개했다: "사진에는 힘이 있다, 나는 그렇게 믿는다. 보통은 사생활을 보호하려 하지만, 이번에는 사람들이 내가 무엇을 생각하든 간에 우리 집에 화염병을 던지는 것을 막기 위해 사진을 공유한다."

그는 글에서 OpenAI에서의 일과 인공지능 개발에 대해서도 언급했다. "AI에 대한 두려움과 우려는 정당하다. 우리는 오랜 시간 이래, 아니 어쩌면 유례없는 가장 큰 사회적 변화를 경험하고 있다"고 올트먼은 말했다.

글의 마지막에서 그는 긴장 완화를 촉구했다: "우리가 이 논쟁을 벌이는 동안, 수사와 접근 방식을 완화하고 비유적이든 문자 그대로든 더 적은 가정에서 폭발이 일어나지 않도록 노력해야 한다." 그 다음 날 총격이 발생했다.
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Innerhalb weniger Tage wurde das Haus von Sam Altman zweimal Ziel von gewalttätigen Angriffen. Einer der Verdächtigen hat Verbindungen zu einer KI-kritischen Organisation.

Die Polizei in San Francisco hat zwei Personen verhaftet, die am frühen Sonntagmorgen Schüsse auf das Haus von Tech-CEO Sam Altman gefeuert haben sollen. Bei den Verdächtigen soll es sich nach Angaben des San Francisco Police Department  um eine 25-jährige Frau und einen 23-jährigen Mann handeln. Beide seien in ein Gefängnis gebracht worden.

Die Tat ist bereits der zweite Angriff auf das Anwesen des OpenAI-Chefs an einem Wochenende. Am Freitag hatte ein Mann einen Molotowcocktail auf Altmans Grundstück geworfen und dabei das Eingangstor in Brand gesetzt. Daraufhin sei er geflohen und schließlich am Hauptquartier des KI-Unternehmens OpenAI festgenommen worden, erklärte die Polizei.

Sein Motiv war zunächst unklar, allerdings wurden seit Bekanntwerden mehr Details bekannt. So soll der 20-jährige Verdächtige Mitglied eines Discord-Servers der Organisation PauseAI gewesen sein, die bereits 2024 eine Demonstration gegen die militärische Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) am Hauptquartier von OpenAI organisiert hatte. In einer Stellungnahme  distanzierte sich die Organisation von dem Angriff. »Gewalt gegen wen auch immer steht im Widerspruch zu allem, wofür wir stehen.«

PauseAI hat nach eigenen Angaben den Account des Verdächtigen identifiziert. Demnach soll er der Plattform vor zwei Jahren beigetreten sein und 34 Nachrichten gepostet haben. »Keine seiner Nachrichten enthielt demnach ausdrückliche Aufrufe zur Gewalt. Unsere Moderatoren haben dennoch eine Nachricht als mehrdeutig gekennzeichnet und vorsichtshalber eine Verwarnung ausgesprochen«, hieß es auf der Website. Nach der Tat habe die Organisation ihn gesperrt.

Ende 2022 hatte OpenAI seinen Chatbot ChatGPT veröffentlicht und damit künstliche Intelligenz für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mit dem Hype um KI wuchs aber auch die Angst vor möglichen Gefahren, die die Technologie mit sich bringt. Zuletzt wurde stark kritisiert, dass OpenAI mit dem US-Verteidigungsministerium zum Einsatz von künstlicher Intelligenz im Krieg zusammenarbeitet.

Der Molotow-Angriff veranlasste Altman am Samstag, einen Blogbeitrag zu schreiben , in dem er auch ein Foto von seiner Familie veröffentlichte: »Bilder haben Macht, hoffe ich. Normalerweise versuchen wir, unser Privatleben zu schützen, aber in diesem Fall teile ich ein Foto in der Hoffnung, dass es den Nächsten davon abhält, einen Molotowcocktail auf unser Haus zu werfen – ganz gleich, was er von mir hält.«

In dem Beitrag ging er auch auf seine Arbeit bei OpenAI und die Entwicklung von künstlicher Intelligenz ein. »Die Angst und Besorgnis vor KI ist berechtigt. Wir erleben gerade den größten gesellschaftlichen Wandel seit langer Zeit, vielleicht sogar seit jeher«, so Altman.

Am Ende seines Textes rief er zur Deeskalation auf: »Während wir diese Debatte führen, sollten wir die Rhetorik und die Vorgehensweisen entschärfen und versuchen, dass es weniger Explosionen in weniger Haushalten gibt – im übertragenen wie im wörtlichen Sinne.« Am Tag darauf fielen die Schüsse.